Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit

 

Aufgaben und Angebote der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ist als Angebot der Jugendhilfe zu verstehen, das dauerhaft im Schulalltag verankert werden soll, in dem sozialpädagogische Fachkräfte mit den Lehrkräften vor Ort auf einer verbindlich vereinbarten und partnerschaftlichen Grundlage zusammenarbeiten, um Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, sie vor Benachteiligungen jeglicher Art zu schützen und diese abzubauen, Erziehungsberechtigte bei der Erziehung zu beraten und ihnen Zugänge zu präventiven oder integrativen Leistungsangeboten zu ermöglichen und somit auch zu einem freundlichen, gemeinschaftlichen Schulalltag beizutragen (vgl.SGB VIII §1 oder Speck 2006).

Um diesen Auftrag umzusetzen, gestaltet sich meine Arbeit an der Schule wie folgt:

 

Beratung

Dieses Angebot richtet sich an Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern, die aus freien Stücken ein Gespräch mit der Sozialarbeiterin suchen. Die Gespräche sind vertraulich, unterliegen der Schweigepflicht und je nach Anliegen können sich hieraus Aufträge entwickeln, die eine länger anhaltende Begleitung mit sich bringt. Eventuell können hier auch externe Partner zugeschaltet werden, die unterstützend tätig werden.

  

Einzelfallhilfe

In dieser zentralen pädagogischen Arbeit geht es darum, dem Einzelnen (präventive) Unterstützung zukommen zu lassen, die dazu dient, Benachteiligung und Stigmatisierungen entgegen zu wirken und abzubauen. Je nach Fall und Bedarf kann hier auch Familienarbeit oder Gruppenarbeit eingeleitet werden. Wichtig ist hier stets die enge Zusammenarbeit mit der jeweiligen Lehrkraft.

 

Konfliktbewältigung

Dieses Angebot richtet sich zum einen an Schüler*innen, die einen Konflikt haben, sowie an Schüler*innen, die den Unterricht stören und andere am Lernen hindern. Zum anderen können auch Lehrer*innen gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Klassenkonflikte und Krisensituationen bearbeiten.

 

Schulbezogene Hilfen

Hiermit sind individuelle Angebote, Gruppenangebote und Förderangebote gemeint, die Kinder und Jugendliche darin unterstützen, mit den Anforderungen in der Schule zurechtzukommen, diese zu bewältigen und Erfolge zu erzielen. Das Angebot dient auch als Prävention gegen Schulverweigerung oder Mobbing. Die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ist hierbei von großer Bedeutung. Gegebenenfalls werden auch externe Fachdienste miteinbezogen.

 

Arbeit mit Erziehungsberechtigten

Die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigen gestaltet sich je nach Fall und Bedarf. Die Unterstützung dient stets der Förderung der Erziehungskompetenz besonders auch im Umgang mit Krisen- und Konfliktsituationen im Elternhaus.

 

Netzwerkarbeit

Je nach Fall und Bedarf arbeitet die Sozialarbeiterin in Absprache mit der Schule auch mit externen Partnern (z.B. Jugendamt, psychologischer und sonderpädagogischer Dienst) zusammen.  

 

 

Die Schulsozialarbeiterin stellt sich vor:

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich freue mich sehr darüber, an der Schillerschule das Aufgabengebiet der Schulsozialarbeit zu übernehmen und durchzuführen. Als Schulsozialarbeiterin sehe ich mich als Ansprechpartner und Bindeglied für alle Personen hier an der Schule: Schüler*innen, Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrer*innen können sich an mich wenden und sich individuell beraten lassen und meine Unterstützung in Anspruch nehmen.

 

Erreichbarkeit:

Montag – Donnerstag von 8:00 bis 13:00 Uhr

Telefon: 0176/65965085

E-Mail:

Wo?: Raum113 in der Schillerschule

Für ein Beratungsgespräch bitte ich Sie, mit mir vorab einen Termin zu vereinbaren.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!  

Andrea Geisler

Schulsozialarbeiterin

Geisler